Anstehende Termine

Studie: Dörfer müssen bleiben, um 1,5 Grad einzuhalten

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat in unserem Auftrag errechnet, wie viel Braunkohle noch im Rheinland abgebaut werden darf, wenn die globale Erhitzung auf höchstens 1,5 Grad begrenzt werden soll.

Die Studie kommt zum Ergebnis, dass noch maximal 235 Millionen Tonnen Kohle in den drei Tagebauen der Region gewonnen werden dürfen. Damit würde nicht nur der Hambacher Wald, sondern auch alle Ortschaften am Tagebau Garzweiler erhalten bleiben, einschließlich dem akut bedrohten Lützerath. Der Kohlekonzern RWE plant hingegen derzeit rund 900 Millionen Tonnen Kohle zu fördern und dafür unsere sechs Dörfer zu zerstören.

> Die Studie zum Download

 

Unterschreibt unsere Petition!

Wir, Marita Dresen und Helmut Kehrmann, wohnen am Tagebau Garzweiler II in NRW. Unsere Häuser sollen in den nächsten Jahren den Braunkohlebaggern weichen, unsere Dorfgemeinschaften werden zerstört – für Kohle, die extrem klimaschädlich ist. Für Kohle, die gar nicht mehr gebraucht wird, um die Stromversorgung in Deutschland zu decken.

Wir fordern eine rechtssichere Garantie für den Erhalt aller vom Braunkohle-Abbau bedrohten Dörfer in Deutschland und einen Kohleausstieg, bei dem die 1,5°-Grenze eingehalten wird.

Bitte unterstützt unsere Petition mit euren Unterschriften!

> Jetzt auf weact unterschreiben!

6.-15.8.: Kultur ohne Kohle!

„Kultur ohne Kohle – Rheinlandpartie für Alle!“ findet vom 06. bis 15. August 2021 statt!

10 Tage lang wird ein vielfältiges Kulturprogramm auf großen und kleinen Bühnen, Wiesen und Straßen, in Höfen und Wäldern die Dörfer in der Rheinischen Braunkohle-Region erfüllen.

Camping, Musik, Ausstellungen, Theater, Kunsthandwerk, Zirkus, Workshops und vieles mehr… Ideen gibt es jede Menge – wir sind mitten in der Planung.

So kommt Ihr nach Lützerath

Im Zuge der vielfältigen Proteste im Sommer 2020 ist eine dauerhafte Mahnwache in Lützerath entstanden, die der erste Anlaufpunkt für Interessierte in der Region ist.

Die Mahnwache bietet auch schöne Zeltplätze und ein laufendes Programm.

Aktuelle Infos findet ihr unter

Eine Übersichtskarte der Region mit Infos zur Anreise findet ihr hier:

Vergangene Termine

6.6.: Radtour durch die Dörfer

Am Sonntag, 6. Juni, laden wir wieder ein zur Radtour durch die bedrohten Orte am Tagebau Garzweiler – diesmal mit musikalischer Unterstützung des Aktionsorchesters lebenslaute! Wir starten um 11:30 Uhr in Keyenberg auf der Wiese an der Kirche und enden gegen 13:30 Uhr in Lützerath, wo die lebenslaute ein Konzert geben.

Seht die Zerstörung mit eigenen Augen und lernt unseren Widerstand kennen. Gemeinsam ziehen wir durch schöne Dörfer und besuchen inspirierende Orte der Auseinandersetzung um die Braunkohle.

So war das Beethoven-Konzert in Keyenberg

Über 50 Musiker*innen und ca. 250 Gäste trotzten dem Regen und genossen am 3.6.2021 ein spektakuläres Beethoven-Wandelkonzert auf dem wunderschönen Winzen-Hof im bedrohten Keyenberg.

Hier gibt es das vollständige Konzert als Video:

23.-28.5. Kunstaktionen mit Helge & Saxana

Das Künstler*innen-Duo helge & saxana lädt zu zwei Kunst-Aktionen ein:

Am 23. und 24. Mai werden sie den von RWE gefällten Walnussbaum in Lützerath „wiederauferstehen“ lassen – mittels einer großformatigen Malaktion an der frischen Luft. Besucher*innen sind herzlich willkommen!

Am 28. Mai um 8:30 Uhr steht saxana dann in Grevenbroich für ihren künstlerischen Widerstand gegen RWE vor Gericht. Auch hier ist Unterstützung äußerst gern gesehen! > Mehr Infos zum Prozess

25.5. Radtour zum Wachszins

Wir laden mit ein zur Radtour zum Wachszins nach Arnoldsweiler am 25. Mai. Los geht es um 12:30 an der Kirche in Keyenberg oder um 14 Uhr an der Kirche in Manheim.

Früher brachten die Bürgegemeinden rund um den Hambacher Wald Pfingstdienstag ihren Wachszins in der Arnolduskapelle in Arnoldsweiler dar. Im letzten Jahr wurde die 1200 Jahre alte Tradition dieser Wallfahrt wieder zum Leben erweckt. 2021 bringt die Klimagerechtigkeitsbewegung zum zweiten Mal ihre Kerzen zur Arnolduskapelle, auch eine Kerze der sechs bedrohten Dörfer am Tagebau Garzweiler ist dabei.

Es gibt zwei Fahrradrouten:

  • 1) Start in Erkelenz-Keyenberg an der Kirche um 12:30 Uhr. Fahrradstrecke nach Arnoldsweiler: ca. 34 km
  • 2) Start in Kerpen-Manheim an der Kirche um 14 Uhr. Fahrradstrecke nach Arnoldsweiler: ca. 12 km
  • Beide Fahrradgruppen treffen sich in Niederzier-Ellen an der Kirche um 15:30 Uhr.
  • Ankunft an der Arnolduskapelle in Arnoldsweiler (Vikar-Klein-Straße): 16:00 Uhr

Kundgebung in Cottbus: Lausitz 23 & Wasserkrise

Am 24.04.2021 waren wir in Cottbus auf der Straße gegen die Kriminalisierung von Menschen, die sich für Klima und Wasser einsetzen.

Am 04.05. startet der Prozess gegen drei der 23 Klimaaktivist*innen, die 2019 aus Protest gegen die ungebremste Kohleverstromung kurzfristig den Betrieb von Kohlebaggern in Welzow-Süd und Jänschwalde unterbrachen. Wir stehen solidarisch an ihrer Seite, denn die Klimakatastrophe ist die größte Bedrohung unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Spürbar wird sie unter anderem als Wasserkrise in der Lausitz. Das Absenken des Grundwasserspiegels und das Versiegen von Gewässern sind direkte Konsequenzen der Kohleindustrie.

11.4.: Radtour Garzweiler

Wir laden Euch herzlich für Sonntag, den 11.4.2021 zu einer Radtour in die Dörfer am Tagebau Garzweiler II ein! Gemeinsam mit dem bekannten Naturführer Michael Zobel geht es durch alle bedrohten Ortschaften am Tagebau und an Orte des Widerstandes gegen den Braunkohle-Abbau. Der Treffpunkt ist um 11:30 Uhr am Wendehammer vor Keyenberg. Die Tour findet unter Einhaltung aller aktuell geltenden Regeln und Auflagen statt.

Erinnern heißt verändern.

Statement der Klimagerechtigkeitsbewegung zum Jahrestag des Anschlags von Hanau

„Es sind diese fließenden Formen rechten Terrors, die in den Handlungen Einzelner ihre mörderische Zuspitzung und Folge finden und damit niemals Einzeltaten sind. Schluss damit! Damit wir keine Angst mehr haben müssen, muss es politische Konsequenzen geben.“
Initiative 19. Februar Hanau

Der rassistische Anschlag in Hanau hat uns alle erschüttert: Ein Rassist hat zehn Menschen ermordet. Wir dürfen ihre Namen niemals vergessen: Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Kaloyan Velkov. Außerdem tötete er seine Mutter Gabriele R.

Doch wir hätten nicht überrascht sein dürfen.
> Weiterlesen

Luetzerath 2021 Widerstand Abrisse

Unterstützt den Widerstand in Lützerath!

Pünktlich zum Jahresbeginn und mitten im Lockdown reißt
der Kohlekonzern RWE im bedrohten Dorf Lützerath Häuser ab! In den letzten Tagen ist es durch mutige Aktionen gelungen, die Häuser zu schützen. Für die nächsten Tage brauchen wir jede Unterstützung, die wir bekommen können.

Bitte kommt jetzt nach Lützerath, wenn es Euch möglich ist. Aber auch von Zuhause könnt Ihr uns helfen:
Verbreitet z.B. die Nachricht über social media (#AlleDörferBleiben und #LuetzerathLebt), macht Druck bei den Verantwortlichen (RWE,
Subunternehmen, Landesregierung, Bundeswirtschaftsministerium) und erzählt Familie und Freund*innen davon, was hier passiert. Wenn Ihr gar keine Zeit aber Geld übrig habt, freuen wir uns auch über eine Spende.

Informationen zur Anreise findet Ihr hier.

27.12.: Weihnachtsgottesdienst in Immerath

Die Initiative „Kirche(n) im Dorf lassen“ lädt zum Weihnachtsgottesdienst mit Kreuzaufstellung in Immerath:

Sonntag, 27.12.20, 12 Uhr, Treffpunkt am Friedhof Immerath

Wir werden ein Licht in die Dunkelheit tragen – nach Immerath, an den Ort des zerstörten Doms und – erneut! – das Kreuz der verheißenen Hoffnung aufrichten: „Man wird nichts Böses tun noch verderblich handeln auf meinem heiligen Berg.“ (Jes,11,9)


Praktisches: 
Wir werden – wegen Kälte und hoher Infektionsraten – den Gottesdienst als Prozession gestalten und den Aufenthalt am Ort der Kreuzaufrichtung recht kurz halten. Auf mitgebrachte Stühle könnt ihr also verzichten. Haltet Abstand, tragt Masken und schreibt euch in die Kontaktlisten ein!

Abgesagt: Dorfspaziergang am 13.12.

wir haben uns schweren Herzens dazu entschieden, den für Sonntag geplanten Dorfspaziergang wegen des Höchststands der Corona-Neuinfektionen abzusagen.

Gleichzeitig ist für uns klar, dass wir das Recht haben, uns zu versammeln; das werden wir auch weiterhin tun, in Situationen, in denen wir das für angemessen und verantwortbar halten. Denn RWEs Bagger graben ohne Pause, trotz Pandemie. Wir wollen einen Lockdown für die Bagger!

Schreibt Euch darum die nächsten Dorfspaziergänge schon in den Kalender: 14.2. und am 11.4. 2020, je nach Lage kommen eventuell weitere Termine dazu.

Morschenich: Mitbestimmung statt Abrisse!

Der Kohlekonzern RWE reißt im Dorf Morschenich am Hambacher Wald Häuser ab – obwohl der Ort offiziell als “gerettet” gilt. RWE will, in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Merzenich, in den nächsten Wochen 37 Häuser dem Erdboden gleich machen, rund ein Viertel des bereits weitgehend leerstehenden Dorfes. Verbleibende Anwohnende sowie ehemalige Bewohner*innen von Morschenich fordern nun einen Stopp der Zerstörung und einen demokratischen Prozess, um gemeinsam die Zukunft des Dorfes zu planen.

> Unsere Pressemitteilungen zur Situation in Morschenich

Gemälde aus den Dörfern von Helge & Saxana

Das Künstler*innenpaar Helge & Saxana hat in den Dörfern rund um den Tagebau Garzweiler Gemälde angefertigt. Die Bilder zeigen die Spanne zwischen Verzweiflung und Hoffnung vor Ort – in verwaisten, teils schon komplett verlassenen Dorfruinen, teils noch in bewohnten oder halbbewohnten Dörfern.

In den Dörfern waren die Gemälde bei einer Ausstellung im Winzenhof in Keyenberg Ende September zu sehen, derzeit sind sie in Leipzig ausgestellt.

> Zur Homepage von Helge & Saxana

LEAG reißt Häuser in Mühlrose ab!

Das Braunkohleunternehmen LEAG hat mit dem Abriss zweier Häuser in Mühlrose begonnen. Der Kohlekonzern hat keine Genehmigung für die Abbaggerung des Dorfes!

Bitte helft uns, diese Nachricht publik zu machen, protestiert bei der LEAG und der sächsischen Landesregierung und schickt Bekundungungen der Solidarität an die Anwohnenden von Mühlrose, die bleiben wollen!

Mehr Infos findet Ihr in unseren aktuellen Pressemitteilungen zum Thema.

Schützt mit uns Lützerath!

Der Kohlekonzern RWE hat die Bäume an der bereits abgerissenen Landstraße L277 gerodet. Nun will der Konzern auch noch die Bäume im bedrohten, aber noch bewohnten Dorf Lützerath fällen.

Kommt ins Rheinland!

  • Die permanente Mahnwache in Lützerath ist eine gute erste Anlaufstelle vor Ort (sie ist aber kein Ort für ungehorsame Aktionen). Es gibt dort auch Schlafplätze.

3 Termine Ende Oktober

Sonntag 25.10., Dorf- und Waldspaziergang, Tagebau Garzweiler:

  • Treffpunkt um 11:30 Uhr am Wendehammer an der L277 vor Keyenberg
  • Baumpflanzaktion von „Menschenrecht vor Bergrecht“
  • Dorfrundgang Keyenberg und Kuckum
  • Gottesdienst von „Kirche(n) im Dorf lassen“
  • Abschluss mit Musik im Baumhausdorf „Unser Aller Wald“

Donnerstag 29.10. Mahnwache „Wald & Dörfer bleiben“, Tagebau Hambach:

  • Protestaktion zur „Dialogveranstaltung“ der Landesregierung zur Braunkohle-Leitentscheidung in der Erfthalle
  • Treffpunkt ab 16 Uhr vor der Erfthalle, Rosentalstraße in Kerpen-Türnich

Samstag, 31.10., Gottesdienst an der Kante, Immerath, Tagebau Garzweiler:

  • Hl. Messe von „Kirche(n) im Dorf lassen“ mit Aufrichtung eines Kreuzes am Ort des zerstörten Immerather Domes
  • Treffpunkt um 15 Uhr am Friedhof Immerath

Diese Woche ist viel los am Tagebau Garzweiler:

30.8. Demo am Tagebau Garzweiler

Wow, was für ein Tag! Vielen Dank an die 3000 Menschen, die am 30.8. mit uns für den Erhalt der Dörfer am Tagebau Garzweiler demonstriert haben! Gemeinsam haben wir einen schützenden Ring um das akut bedrohte Dorf Lützerath gebildet.

Ein schönes Video vom Tag gibt es hier.

Fotos der Demo findet Ihr auf unserem flickr-Konto.

Nach der Demo ist vor der Demo: Schreibt Euch den 26.9. in den Kalender, dann sehen wir uns in den Dörfern wieder! Und im Herbst brauchen wir Euch, um den Abriss von Lützerath zu verhindern…

Kommt am 9.8. zum Dorfspaziergang nach Keyenberg

Die Regierung hat uns eine Kampfansage gemacht. Unsere Dörfer sollen vernichtet werden. Auch wenn das Klima dabei zerstört wird.

Wir brauchen Euch jetzt alle. Kommt zum Dorfspaziergang am 09.08. Hört die Geschichten von Menschen, die umgesiedelt werden sollen, seht die alten Höfe und schattigen Bäume, die RWE zerstören will.

Treffpunkt: 12.30 Uhr, Plektrudisstraße in Keyenberg.

Im Anschluss an den Spaziergang findet an der L277 bei Keyenberg um 15 Uhr ein Gottesdienst von „Kirche(n) im Dorf lassen“ statt.

Bitte bringt neben dem Mund-Nasen-Schutz auch ausreichend Getränke und Sonnenschutz mit.

JETZT: Kämpft mit uns um die L277!

Kommt nach Keyenberg! Der Kohlekonzern RWE hat am 20.7. die Landstraße 277 gesperrt und ist dabei, sie abzureißen. Sie ist das einzige, was die Dörfer am Tagebau Garzweiler II noch von den Baggern trennt.

Bitte verbreitet das untenstehende Video, macht Soli-Aktionen und/oder kommt ins Rheinland. Weitere Infos dazu findet ihr im Block zur Mahnwache. Gemeinsam halten wir RWE auf Abstand!

Haltet euch auf dem Laufenden unter twitter.com/AlleDoerfer!

Foto: Alexander Franz

Kämpft am 19.07. mit uns um die L277!

Kommt am Sonntag, 19.7. um 12.30 Uhr zu unserer Demo nach Keyenberg! Der Kohlekonzern RWE will am 20.7. die Landstraße 277 sperren und dann abreißen. Wir werden sie zusammen mit Leben füllen und darum kämpfen, sie zu erhalten. Denn sie ist das einzige, was die Dörfer am Tagebau Garzweiler II noch von den Baggern trennt.

Bitte verbreitet das Video und kommt am 19.7. zu unserer Aktion. Gemeinsam halten wir RWE auf Abstand!

Treffpunkt: 12:30 Kreuzung Keyenberg (Borschemicher Straße), Abschlusskundgebung 15 Uhr in Lützerath
Nachtwache ab 20 Uhr

Weitere Infos findet ihr in den nebenstehenden Spalten. Haltet euch auf dem Laufenden unter twitter.com/AlleDoerfer!

nicht vergessen

Bitte bringt euch selbst ausreichend zu Essen und zu Trinken mit!
Es gibt vor Ort keine Möglichkeit einzukaufen.
Bitte denkt auch an eure Corona-Masken und daran auf der Demo Abstand zu
halten.
Wir freuen uns besonders, wenn ihr in gelber Kleidung kommt und
selbstgemachte Schilder mitbringt.

Die Demo-Karte

Nachtwache an der L277 am 19.07.

„Bleibet hier und wachet mit mir!“

Die Initiative „Die Kirche(n) im Dorf lassen“ beteiligt sich am breiten Protest gegen den Abriss der L277:

„Nach der Demo ab 12:30 drücken wir unseren Protest in unseren ganz eigenen Formen aus und laden ein zu einer liturgischen Nachtwache an der L277. Jede*r bleibt, so lange es passt, kann kommen und gehen und wiederkommen!

Bringt Sitzgelegenheiten, warme Kleidung, evtl. Isomatten und Decken mit – Essen und Getränke nicht vergessen! Wir achten aufeinander und halten entsprechenden Abstand

20:00 Gottesdienst, ab ca. 21.30 Uhr Nachtwache mit Musik, Lesungen, Gesang, Fürbitten – und Ruhezeiten“

Treffpunkt: Einmündung Immerather Strasse zwischen Keyenberg und Lützerath

Aktuelles auf Twitter unter https://twitter.com/Kirche_an_Kante und unter kirchen-im-dorf-lassen.de

5.7.: Dorfspaziergang am Tagebau Garzweiler

Zwei Tage nach Verabschiedung des Kohlegesetzes der Bundesregierung nahmen rund 300 Menschen an einem Dorfspaziergang am Tagebau Garzweiler teil, zu dem Eva Töller, Michael Zobel und wir eingeladen hatten.

Der Gang führte von Lützerath, einem kleinen Dorf welches 2020 noch abgerissen werden soll, entlang der Landstraße L 277 nach Keyenberg. Dort gab es eine gemeinsame Andacht mit der Initiative „Die Kirche(n) im Dorf lassen“.

Die L 277 soll im Juli oder August endgültig für den Verkehr geschlossen werden, um sie dann abreißen zu können. Sie ist das einzige Bauwerk, das die Dörfer noch von RWEs Baggern trennt. Wir werden uns gegen die Sperrung der Straße wehren und laden Euch ein, uns dann zu unterstützen!

> Unsere Pressemitteilung zum Tag
> Fotos vom Dorfspaziergang

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30.06. Schilderaktion in Dresden

Am 30.06. ab 13 Uhr protestieren wir zusammen mit dem BUND Sachsen und Ende Gelände Dresden unter dem Motto „Keine Kohle für die Kohle – Alle Dörfer bleiben!“.  Vor dem sächsischen Landtag werden wir über 260 Schilder der sächsischen Dörfer auslegen, die wegen des Kohleabbaus zerstört wurden – und zwar auf deutsch und sorbisch!

Dnja 30.06. wotměje se w krajnym sejmje w Drježdźanach wustup hugla a pćichod wobgrozonych sakskich wjeskow Pödelwitz, Obertitz, Miłoraz (Mühlrose) se diskutuje. Togla naše žadanjow: Žedne wjeski wotbagrować – WŠYCKE WJESKI WÓSTANJE! ŽEDNE FENKI ZA HUGLO – klimatowe sprawnosć a nic zarunowanje plaćenjow za huglowych koncernow.

> Unsere Pressemitteilung zur Akion
> Fotos von der Aktion

Studie widerlegt energiewirtschaftliche Notwendigkeit des Tagebaus Garzweiler

Die Zerstörung weiterer Dörfer am Braunkohle-Tagebau Garzweiler II ist energiewirtschaftlich nicht notwendig. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag von Greenpeace.

Um die globale Erhitzung auf maximal 1,75 Grad zu begrenzen, dürfen aus den Tagebauen Hambach und Garzweiler II laut Studie ab Januar 2020 nur noch insgesamt 280 Mio t Braunkohle gefördert werden. Die Gesamtmenge Braunkohle, die – ohne weitere Umsiedlungen und bei Erhalt des Hambacher Waldes – gewonnen werden kann, liegt zwischen 197 und 418 Mio t im Tagebau Hambach und zwischen 258 und 383 Mio t im Tagebau Garzweiler II.

> Die Studie zum Download
> Grafik in voller Größe

26.6.: Aktionen gegen Kohlegesetz

Die Bundesregierung will ein miserables Kohlegesetz verabschieden. Dagegen protestieren wir!

250 Menschen formten eine symbolische Rote Linie am Tagebau Garzweiler, um dem Kohleabbau von RWE eine Grenze zu setzen. Zeitgleich protestierten Menschen aus den Dörfern in Essen bei der Jahreshauptversammlung von RWE zusammen Fridays for Future und Greenpeace. In den frühen Morgenstunden besetzte zudem die Aktionsgruppe „Einsatz Kohlestopp“ Bagger und Förderbänder im Tagebau Garzweiler, in der Lausitz haben Aktive von „Ende Gelände“ ebenfalls Kohlebagger besetzt.

Die Aktionen bilden den Auftakt zu einer Woche des Protestes gegen das geplante Kohlegesetz der Bundesregierung.

> Aktuelle Infos auf twitter
> Unsere Pressemitteilung zum Tag
> Fotos von der Roten Linie

14.6.: #SoGehtSolidarisch-Aktionstag

Rassismus, Ungleichheit und die Klimakrise hängen zusammen – und müssen auch zusammen angegangen werden. Darum haben wir dazu aufgerufen, am #SoGehtSolidarisch-Aktionstag am Sonntag teilzunehmen.

Alle Dörfer Bleiben Halle/Leipzig nimmt an der Demo in Leipzig teil. Wir freuen uns darauf, viele von euch dort zu sehen!

> Alle Infos zum Aktionstag

1.6.: Beethoven-Konzert in Keyenberg

Wow. Wir sind noch vollkommen beseelt vom wunderschönen Beethoven-Wandelkonzert in Keyenberg. Mit dem Konzert haben 58 Musiker*innen und 150 Gäste ein Zeichen gegen die Zerstörung unserer Dörfer und für Klimagerechtigkeit gesetzt.

Die Musiker*innen saßen auf dem Gelände eines alten Hofes verteilt: auf der Wiese, zwischen Strohballen und landwirtschaftlichen Geräten, im denkmalgeschützten Innenhof. So konnten nicht nur alle Abstand voneinander halten, es ergab sich auch ein ganz besonderes Klangerlebnis.

> Das vollständige Wandelkonzert als Video

16.5.: Gottesdienst an der Kante

Zusammen mit „Kirche(n) im Dorf lassen“ und euch haben wir einen tollen ökumenischen Gottesdienst auf der Maibaumwiese vor Keyenberg gefeiert.

Mit dem Gottesdienst haben wir ein Zeichen für den Erhalt unserer Dörfer und Kirchen gesetzt.

Unser Einsatz für den Erhalt der Dörfer geht weiter!

> Videoaufzeichnung des Gottesdienstes

8.5.: Menschenkette #Abstandhalten zu Virus und RWE

Seite an Seite, aber mit viel Platz zwischen uns haben wir am 8. Mai unter dem Motto „#AbstandHalten – zu Virus und RWE“ eine Menschenkette vor Keyenberg gebildet.

Da RWE trotz Coronakrise Häuser in Lützerath abreißt und sich immer schneller an Keyenberg heranbaggert, sind wir auf die Straße gegangen und haben mit Mundschutz und Abstand für den Erhalt unserer Dörfer demonstriert! Eine Woche zuvor war die Menschenkette noch verboten worden.

Danke, dass ihr vor euren Bildschirmen mit dabei wart und uns so unterstützt habt.

>Das Video der Menschenkette

Gericht verbietet unsere Menschenkette

Das Verwaltungsgericht Aachen hat unsere Menschenkette „Abstand halten – zu Virus & RWE“ untersagt. Wir hatten für maximal 50 Teilnehmende eine Menschenkette mit drei Metern Abstand und Mundschutz am Rande des Tagebaus Garzweiler angemeldet. Das Gericht rechtfertigte die Entscheidung unter anderem damit, dass eine Demonstration am Vorabend des 1. Mai eine „Attraktion“ darstelle. Weiter heißt es in der Begründung, dass es für den Protest keinen Grund zur Eile gebe, da RWE ja auch in Zukunft noch Kohle abbaue. Wir sind bestürzt über die Begründungen des Gerichts und werden zeitnah erneut eine Menschenkette anmelden!

Mehr Infos in unserer Pressemitteilung

Webinar-Reihe: Dienstage & Donnerstage für Dörfer

Zusammen mit dem Konzeptwerk Neue Ökonomie wollte wir eine „Konferenz der Dörfer“ organisieren, um einen Austauschraum für Widerstand und Visionen für die Zukunft geretteter Dörfer zu schaffen. Durch die Corona-Krise wird die Konferenz leider nicht stattfinden.

Stattdessen möchten wir euch herzlich einladen, an „Dienstage und Donnerstage für Dörfer“ teilzunehmen. Mit dieser Online-Veranstaltungsreihe kommen vom 7. – 30. April Teile des spannenden Dörferkonferenz-Programms zu euch nach Hause.

Zum Programm und den Teilnahme-Infos von „Dienstage & Donnerstage für Dörfer“

19.4.: Waldspaziergang am Tagebau Nochten abgesagt

Für den 19.04.2020 haben wir zum Waldspaziergang am Tagebau Nochten in der Lausitz eingeladen. Diese Veranstaltung sagen wir nun aufgrund des Coronaviruses ab.

Nach den Plänen der LEAG soll der Tagebau Nochten bis auf wenige Meter vor die sorbischen Dörfer Trebendorf, Schleife, Rohne und Mulkwitz ausgedehnt, das Dorf Mühlrose sogar noch zerstört werden.

Unser Kampf gegen diese Zerstörungen geht weiter!

9.4.: Online-Aktionstag #AlleDörferBleiben

#AlleDörferBleiben Online-Aktion am 9.4 um 12 Uhr

Große Teile der Wirtschaft stehen während der Corona-Krise still, doch die Braunkohlebagger fressen sich weiter durch‘s Land und stehen kurz vor unseren Dörfern. Aber wir wollen „Zuhause (wohnen) bleiben“!

Am 9. April um 12 Uhr wollen wir unsere Situation deshalb in den sozialen Medien sichtbar machen. Helft uns dabei! Zeigt eure Solidarität mit den Menschen, die auch jetzt gegen Kohle kämpfen
müssen! #AlleDörferBleiben

Unterstützt uns auf Twitter, facebook, instagram. Hashtags: #AlleDörferBleiben, #RWE_StayHome

 

 

13.3.: Demo in zwickau abgesagt

„Alle Dörfer Bleiben Halle/Leipzig“ hat zur Demo von Fridays for Future Zwickau aufgerufen und es gab gemeinsame Anreisepunkte. Die Demonstration ist jedoch leider aufgrund des Corona-Viruses abgesagt worden. Sie wird aber nachgeholt!

8.3.: Dorfspaziergang nach Morschenich verlegt

Aufgrund der Entwicklungen im Kreis Heinsberg rund um das Coronavirus, haben wir uns nach Rücksprache mit den Behörden schweren Herzens dazu entschieden, den geplanten Dorf- und Waldspaziergang am Sonntag den 08.03.2020 von Keyenberg nach Morschenich zu verlegen.

Der neue Treffpunkt: Sonntag, 8. März, 11:30 Uhr in Morschenich, gegenüber der Kirche.

Parkplätze sind vorhanden, mit dem ÖPNV fahrt ihr zur S-Bahn-Station Buir, von dort sind es 40 Minuten zu Fuß. Bei Bedarf gibt es Shuttles.

Weitere Infos auf der Seite von Michael Zobel und Eva Töller

13.2.: WDR 5 Stadtgespräch in Keyenberg

„Gespaltene Herzen, zerissene Herzen: Doch kein Frieden nach dem Kohle-Aus?“ Unter diesem Titel diskutieren am Donnerstag, den 13.2. um 20 Uhr in Keyenberg und live auf WDR 5:

  • Bernd Pieper, Umsiedler (Neu-Keyenberg)
  • Britta Kox (Berverath)
  • Dr. Matthias Burchardt, Philosoph Universität Köln
  • Dr. Markus Kosma, Leiter Tagebau Garzweiler (RWE) 

Ort: Lindenallee 27, Mehrzweckhalle Keyenberg; Einlass 19.30 Uhr

8.2.: Geisterzug für die bedrohten Dörfer

Am Samstag, den 8. 2. in Aachen laden wir ein zum Geisterzug für die bedrohten Dörfer. Treffpunkt um 17 Uhr am Elisenbrunnen in Aachen.

Der Elferrat des Aachener Karnevalsverein will NRWs Ministerpräsident Armin Laschet den Orden „Wider dem tierischen Ernst“ verleihen. Im Geisterzug werden wir laut und deutlich zeigen, dass wir Laschet für keinen geeigneten Ordensträger halten. Mit Särgen für die zerstörten Orte und Kirchen, Trommeln und Geisterkostümen, Hexen, Ents, Laternen und Taschenlampen.

12.1.: Dorfspaziergang in Keyenberg

Am Sonntag den 12.1. um 11:30 Uhr laden wir ein zum Dorf- und Waldspaziergang in Keyenberg mit Britta Kox aus dem bedrohten Dorf Berverath und Naturführer Michael Zobel.

Lernt die bedrohten Dörfer am Tagebau Garzweiler kennen, seht die Zerstörungen mit eigenen Augen und unterstützt unseren Widerstand!

Treffpunkt ist die Grünfläche hinter der Keyenberger Kirche, 41812 Erkelenz-Keyenberg.

Wir freuen uns auf Euch!

Am 29.11. ist wieder Klimastreik!
 
Wir sind auf folgenden Demos:
  • Rheinland: Mönchengladbach
  • Leipziger Land: Leipzig
  • Lausitz: Cottbus
 
Wir sehen uns auf den Straßen!

unsere Forderungen für Sachsen

Orientiert an unseren fünf Forderungen haben wir einen offenen Brief mit dem Titel „Alle Dörfer bleiben – Wie Sachsen handeln kann“ an die sächsische CDU, SPD und Grünen geschickt. Die drei Parteien verhandeln derzeit über die künftige sächsische Regierungskoalition.

Die Parteien haben sich im Sondierungsergebnis zwar darauf geeinigt, Pödelwitz erhalten zu wollen, für die Dörfer Mühlrose und Obertitz fehlt jedoch diese Sicherheit. Der langsame Kohleausstieg in Sachsen macht außerdem den nötigen Beitrag Deutschlands zur Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze unmöglich – und gefährdet so unsere Lebensgrundlagen.

> Den Brief lesen
> Unsere Pressemitteilung zum Brief

1000 Menschen bei Dorfspaziergang in Keyenberg

Wow! So viele Menschen hatten wir nicht erwartet. Am 10.11. kamen etwa 1000 Menschen ins Rheinische Braunkohlerevier, an den Tagebau Garzweiler, ins bedrohte Dorf Keyenberg.

Vielen Dank, dass Ihr gekommen seid. Dass Ihr hinseht. Dass Ihr kennenlernt, wofür wir kämpfen. Und uns unterstützt, gegen die Zerstörung zu kämpfen. Vielen Dank auch an Carola Rackete, die an diesem Tag auf dem Dorfspaziergang sprach – gemeinsam kämpfen wir für Menschenrechte!

Wir machen weiter, bis alle Dörfer bleiben!

> Mehr Eindrücke vom Tag auf twitter
> Unsere Pressemitteilung zum Dorfspaziergang

Vom Braunkohletagebau sind wir alle betroffen. Dabei haben sich jedoch zwei Lager gebildet, sogar gegenseitige Anfeindungen machen die Runde. Und wie bei jedem Konflikt kann jeder seine eigene Sicht verstehen.

Um die entstandenen Gräben zu verkleinern, haben wir zu einem moderierten Gespräch eingeladen: Sonntag, den 24. November 2019 von 10:30 Uhr bis 17:00 Uhr in der Gemeinschaftsgrundschule Keyenberg.

 

20.9.: #AllefürsKlima!

Wir rufen alle Menschen dazu auf, sich am 20.09.2019 am globalen Klimastreik zu beteiligen. Wir sehen uns auf der Straße – damit alle Dörfer bleiben, weltweit!

Hier findet Ihr uns:

  • Rheinland: Um 5 vor 12 in Rheydt & 13:30 Uhr in Erkelenz – Radtour zum Tagebau Garzweiler
  • Leipziger Land: Aktive von Pödelwitz bleibt! sprechen auf der Demo in Leipzig
  • Lausitz: Die Umweltgruppe Cottbus ist auf der Berliner Demo

8.9: Tag des offenen Denkmals am Tagebau Garzweiler

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz laden Anwohnende ein zur Führung „Bedrohte Denkmale am Tagebau Garzweiler“.

Treffpunkt ist am 8.9.2019 um 11.30 Uhr  am Wilhelm-Ohlert-Weg in Kuckum. Die Führung erstreckt sich fußläufig in einem Rundgang über die Orte Kuckum, Berverath und Unterwestrich nach Keyenberg.

Weitere Infos auf der Seite der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Unser Zelt auf dem Klimacamp im Rheinland

Auch auf dem Klimacamp im Rheinland (15.-27.8.2019) am Tagebau Garzweiler werden wir mit einem eigenen Zelt und Programm vor Ort sein.

Alle Dörfer bleiben auf dem Klimacamp in Pödelwitz

Auf dem Klimacamp Leipziger Land, das vom 3.-12.8.2019 zum zweiten Mal im bedrohten Dorf Pödelwitz stattfindet, werden wir mit einem eigenen Zelt vertreten sein. Kommt uns besuchen!

Dorf- & Waldspaziergang

13.07.2019 um 13 Uhr in den Garzweiler-Dörfern

Veranstaltet von: Britta Kox, Michael Zobel und Eva Töller

Treffpunkt: 13 Uhr auf der Wiese an der Kirche, Ecke Plektrudisstraße, Keyenberg.

Pressekonferenz: Unsere Forderungen

Vier Monate nach den Vorschlägen der Kohlekommission steht die Zukunft von mehr als einem Dutzend Dörfern weiterhin auf der Kippe. Betroffene aus allen Braunkohlerevieren Deutschlands haben sich deshalb zusammengeschlossen und stellen gemeinsam Forderungen.

Pressekonferenz von “Alle Dörfer Bleiben!”

Wann? 6. Juni 2019, 12:00 Uhr

Wo? Reinhardtstraßenhöfe, Reinhardtstraße 12-16, 10117 Berlin
Es sprechen:

  • Hannelore Wodtke, ehem. Mitglied der Kohlekommission, Initiative “Grüne Zukunft Welzow” (Lausitz)
  • Jens Hausner, Landwirt aus Pödelwitz, Initiative Pro Pödelwitz (Leipziger Land)
  • Britta Kox, Anwohnerin aus Berverath, Alle Dörfer Bleiben Rheinland

Wow! 8000 Menschen waren beim Aktionstag „Kohle stoppen! Klima & Dörfer retten!“ im Rheinischen Revier!

Am 22. Juni luden wir wieder zu den bedrohten Dörfern ein – zusammen mit den Schüler*innen von Fridays for Future sowie Campact, BUND, Greenpeace und den Naturfreunden – und was für ein Tag es war!

 

 

 

"Grüne Braune"

Vortrag und anschließende Diskussion mit Peter Bierl, Autor von „Grüne Braune: Umwelt-, Tier- und Heimatschutz von rechts“

Der Vortrag bietet einen Überblick über aktuelle Aktivitäten und Positionen der Rechten im Umweltbereich sowie einen historischen Rückblick. Außerdem werden ideologische Schnittstellen behandelt, die die Rechte nutzen kann und Konturen einer politischen, emanzipatorischen Ökologie vorgestellt.

Veranstaltet von Pödelwitz Bleibt!

Wann? 4. Juni 2019, 19:00 Uhr

Wo? linXXnet, Brandstr. 15, 04277 Leipzig

Der Eintritt ist frei.

Sitzblockade gegen #Kohlestrasse​

Am 27.05. hat die rheinische Gruppe von Alle Dörfer Bleiben! zusammen mit der Aktionsgruppe Kohle erSetzen! die Bauarbeiten der neuen „Grubenrandstraße“ L354n am Tagebau Garzweiler für einen Tag gestoppt. Die Straße wird nur gebraucht, wenn die bedrohten Dörfer abgerissen werden.

Film: Die rote Linie

Am 22. Mai um 19.00 Uhr zeigen wir den neuen Film von Karin de Miguel Wessendorf: „Die rote Linie – Widerstand im Hambacher Forst“ – einen Tag bevor er in die Kinos kommt!

Die Vorstellung ist im Pfarrsaal in Kuckum – ein Ort der wie viele andere vom Braunkohle-Tagebau bedroht ist.

Der Eintritt ist kostenfrei.

 

 

Protest gegen Entwidmung der Manheimer Kirche

Trotz Bekenntnissen der katholischen Kirche in Deutschland zum Klimaschutz wurde am 18.5. die Manheimer Kirche entwidmet, um dem Tagebau Hambach Platz zu machen.

Zusammen mit anderen Initiativen riefen wir zu einem stillen Protest und einem Dialog mit der Kirche auf.

> Flyer zur Aktion
> Pressemitteilung zur Aktion

 

RWE-Hauptversammlung

Gegenanträge und Demonstration zur Jahreshauptversammlung von RWE

Zur Jahreshauptversammlung von RWE haben der Dachverband der kritischen Aktionärinnen und Aktionäre sowie Markus Dufner Gegenanträge eingereicht, die gegen die Entlastung des Vorstandes argumentieren und dabei auch auf die Situation der Dörfer aufmerksam machen.

Anlässlich der Hauptversammlung fand vor den Toren der Essener Grugahalle am Freitag, 3.5. um 10:30 Uhr die Demonstration „IrRWEge stoppen“ statt, welche von den kritischen Aktionär*innen gemeinsam mit Fridays for Future organisiert wurde.

Fahrradtour

27.04.2019 bei Leipzig
Fahrradtour nach Lützen

Weitere Infos dazu findet ihr im Flyer:

Fahrradtour von Leipzig:
FLYER A4
FLYER A5

Fahrradtour von Lützen:
FLYER A4
FLYER A5

Gern auch zum Ausdrucken und Verteilen.

13.04.2019 Frühlingsaktion in Pödelwitz
Damit alle Dörfer bleiben – im Leipziger Umland und überall!

Wann: 15 Uhr bis ca. 20 Uhr
Wo: in Pödelwitz vor der Kirche

Wir zimmern gemeinsam einen bunten Wald von Widerstandsversprechen gegen die Abbaggerungen – mit Farbe, Stoffen, Fäden und mehr – mit Groß und Klein. Am Abend entzünden wir ein Widerstands-X aus Kerzen für den Erhalt aller Dörfer!

Dazu gibt es ein buntes Rahmenprogramm mit Kaffee und Kuchen, Infostände, einen Dorfspaziergang und Grillen, eine Bühne mit Musik, Beiträge von Menschen aus den betroffenen Dörfern in Nordrhein-Westfalen, der Lausitz, dem Leipziger Land und aus dem Globalen Süden. Junge Menschen erwartet u.a. eine Hüpfburg, Wimmelbilder, Anstecker-Basteln, u.v.m.

Mehr Infos dazu…

30.03.2019 in der Lausitz
Waldspaziergang am Lausitzer Tagebau

Treffpunkt: 11:30 Uhr am Bahnhof Jänschwalde Ost

Die Umweltgruppe Cottbus lädt zu einem öffentlichen Waldspaziergang in der Lausitz ein. Nachdem wir vor einigen Wochen die Klimapilger durch das Vorfeld des Tagebaues Jänschwalde bis zum bedrohten Wald bei Taubendorf begleitet haben, sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass noch viel mehr Menschen direkt vor Ort sehen sollten, wie der Tagebau die Landschaft Schritt für Schritt zerstört. Wir sorgen für sachkundige Erklärungen entlang des Weges. Und natürlich wird es auch Möglichkeiten geben, seine Meinung zum Gesehenen auszudrücken!

Mehr Infos dazu…

23.03.2019 im Rheinland
Sternmarsch der Dörfer nach Keyenberg

Es war wunderschön: Mit insgesamt 3000 Menschen sind wir in acht „Sternschweifen“ nach Keyenberg gezogen, um klar zu sagen, dass alle Dörfer bleiben!

Dorf- & Waldspaziergang

23.02.2019 im Rheinland
Dorf- und Waldspaziergang in Keyenberg und Kuckum

Treffpunkt: Hinter der Kirche in Keyenberg, An Sankt Kreuz 8

04.02.2019 im Rheinland
Mahnwache bei Kuckum gegen die aktuellen Zerstörungen durch RWE

Mahnwache

06.01.2019 im Rheinland
Mahnwache zur Erinnerung an den Abriss des Immerather Doms

03. – 06.01.2019 in Pödelwitz

Dorf- & Waldspaziergang

10.11.2018 in Keyenberg

Dorf- & Waldspaziergang

14.10.2018 in Keyenberg

8.3.: Dorfspaziergang in Keyenberg

Am Sonntag den 8. März laden wir ein zum Dorf- und Waldspaziergang in Keyenberg mit Britta Kox aus dem bedrohten Dorf Berverath und Naturführer Michael Zobel.

Lernt die bedrohten Dörfer am Tagebau Garzweiler kennen, seht die Zerstörungen mit eigenen Augen und unterstützt unseren Widerstand!

Wir freuen uns auf Euch, wir brauchen Euch!

Kämpft am 19.07. mit uns um die L277!
RWE auf Abstand halten!