Aktuelles

#alledörferbleiben

Erinnern heißt verändern.

Statement der Klimagerechtigkeitsbewegung zum Jahrestag des Anschlags von Hanau

„Es sind diese fließenden Formen rechten Terrors, die in den Handlungen Einzelner ihre mörderische Zuspitzung und Folge finden und damit niemals Einzeltaten sind. Schluss damit! Damit wir keine Angst mehr haben müssen, muss es politische Konsequenzen geben.“
Initiative 19. Februar Hanau

Der rassistische Anschlag in Hanau hat uns alle erschüttert: Ein Rassist hat zehn Menschen ermordet. Wir dürfen ihre Namen niemals vergessen: Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Kaloyan Velkov. Außerdem tötete er seine Mutter Gabriele R.

Doch wir hätten nicht überrascht sein dürfen.
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Regierung verheimlichte Gutachten über Rettung der Dörfer

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat über ein Jahr lang die Herausgabe einer Studie verweigert, die belegt, dass mit den Ergebnissen der Kohlekommission mindestens sechs der sieben vom Tagebau bedrohten Dörfer in Deutschland gerettet werden könnten. Die Studie wurde vom Wirtschaftsministerium im Zuge der Kohlekommission selbst beauftragt, um herauszufinden, wie viel Kohle bis zum Ausstieg 2038 noch benötigt wird.

Das Vorgehen des Ministeriums ist zutiefst undemokratisch, Wirtschaftsminister Peter Altmaier sollte zurücktreten. Das Kohleausstiegsgesetz ist auf Grundlage unvollständiger Faktenlage beschlossen worden und darum rechtlich nicht haltbar. Wir fordern eine gesetzliche Absicherung für den Erhalt der bedrohten Dörfer.

> Zur vollständigen Pressemitteilung (16.12.2020)

Luetzerath 2021 Widerstand Abrisse

Vielfältiger Widerstand in Lützerath & Keyenberg

Pünktlich zum Jahresbeginn und mitten im Lockdown begann der Kohlekonzern RWE im bewohnten Dorf Lützerath mit dem Abriss von Häusern. Durch mutige Aktionen gelang es, die Abrisse zu verzögern. In Lützerath ist ein vielfältiger Widerstand entstanden, ein Landwirt wehrt sich zudem juristisch gegen seine Enteignung für den Braunkohle-Tagebau.

Kurze Zeit später erreichte uns die Nachricht, dass die Pfarrei Pfarrei Christkönig Erkelenz bereits am 21. März 2021 die Kirche in Keyenberg entwidmen wollte. Unser sofortiger Protest zeigte Wirkung: Die Kirche wird nun erstmal nicht entwidmet und das Bistum in Aachen hat die Angelegenheit der Pfarrei entzogen. Bischof Dieser will die Leitentscheidung des Landes abwarten und macht seine Erwartungen an die Landesregierung klar: „Ein Erhalt der Dörfer ist möglich und eine konsequentere Reduktion der Tagebaue und der CO2-Emissionen sind zum Klimaschutz dringend nötig“, so der Bischof.

Alle Dörfer bleiben

Wir sind ein deutschlandweites Bündnis, in dem Betroffene aller Braunkohle-Reviere, die Klimagerechtigkeitsbewegung sowie solidarische Bürgerinnen und Bürger gemeinsam gegen Zwangsumsiedlung und Klimazerstörung kämpfen.

Mehr zu unserem Aufruf  „Alle Dörfer bleiben!“ erfahren.

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Verwendungszweck: „Alle Doerfer bleiben“