#alledörferbleiben

Dorf- & Waldspaziergang

23.02.2019 im Rheinland
Dorf- und Waldspaziergang in Keyenberg und Kuckum
Treffpunkt: Hinter der Kirche in Keyenberg, An Sankt Kreuz 8

Sternmarsch

23.03.2019 im Rheinland
Sternmarsch der Dörfer nach Keyenberg

15 Uhr starten Demonstrationszüge von verschiedenen Orten im Raum Garzweiler: Kaulhausen, Wanlo, Holzweiler, Berverath, Kuckum/Unterwestrich zu Fuß und Erkelenz mit dem Fahrrad. Eine weitere Fahrraddemo startet bereits um 13 Uhr in Mönchengladbach. Wir ziehen in fünf „Sternschweifen“ nach Keyenberg – das Dorf, das nach den Plänen von RWE dem Tagebau als nächstes weichen soll. Mit einer gemeinsamen Abschlusskundgebung werden wir zeigen:
Bis hierhin und nicht weiter!

30.03.2019 in der Lausitz
Waldspaziergang am Lausitzer Tagebau
Treffpunkt: 11:30 Uhr am Bahnhof Jänschwalde Ost

Die Umweltgruppe Cottbus lädt zu einem öffentlichen Waldspaziergang in der Lausitz ein. Nachdem wir vor einigen Wochen die Klimapilger durch das Vorfeld des Tagebaues Jänschwalde bis zum bedrohten Wald bei Taubendorf begleitet haben, sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass noch viel mehr Menschen direkt vor Ort sehen sollten, wie der Tagebau die Landschaft Schritt für Schritt zerstört. Wir sorgen für sachkundige Erklärungen entlang des Weges. Und natürlich wird es auch Möglichkeiten geben, seine Meinung zum Gesehenen auszudrücken!

„Alle Dörfer bleiben“

ist ein deutschlandweites Bündnis, in dem Betroffene aller Braunkohle-Reviere, die Klimagerechtigkeitsbewegung sowie solidarische Bürgerinnen und Bürger gemeinsam gegen Zwangsumsiedlung und Klimazerstörung kämpfen. Für Menschen in mehr als einem Dutzend Dörfern steht ihre Zukunft auf der Kippe. Häuser, Kirchen, Wälder und fruchtbares Ackerland sollen Braunkohle-Tagebauen weichen. Dabei ist klar: die Energieerzeugung ist auch erneuerbar möglich und ein Kohleausstieg unbedingt notwendig, um die 1,5°C-Grenze noch einzuhalten. Einzig für die Wirtschaftsinteressen der großen Energiekonzerne RWE, LEAG und MIBRAG, die die Tagebaue in den drei deutschen Braunkohlerevieren betreiben, sollen die Dörfer zerstört werden und weitere tausende Menschen ihr Zuhause verlieren. Wir stellen uns der Ungerechtigkeit in den Weg. Die vorläufige Rettung des Hambacher Waldes hat gezeigt, dass wir als geeinte, vielfältige Bewegung stärker sind als die Konzernmächte und dass wir breiten Rückhalt aus der Bevölkerung erfahren. Der lokale Widerstand in den Braunkohlerevieren hat neue Fahrt aufgenommen. Tausende Menschen aus der ganzen Welt kamen zu Camps im Rheinland und im Leipziger Land, um gegen Braunkohle und für den Erhalt der Dörfer zu protestieren. Zwangsumsiedlung, Kulturverlust, soziale Zermürbung und Klimazerstörung rücken ins Licht der Öffentlichkeit und eine wachsende Bewegung verspricht: Kein Dorf bleibt allein! Wir, die durch Tagebaue und Zwangsumsiedlung direkt betroffen sind, Aktive der Klimagerechtigkeitsbewegung, solidarische Bürgerinnen und Bürger, schließen uns zusammen, über die Grenzen von Region und Herkunft hinweg. Weder im Rheinland, noch in der Lausitz, noch im Leipziger Land darf auch nur ein einziges weiteres Dorf dem Braunkohleabbau zum Opfer fallen. Wir stehen solidarisch dafür ein, dass in allen drei Regionen alle Siedlungen und Orte bestehen bleiben und ein lebendiges Zusammenleben sowie eine gerechte und selbstbestimmte Transformation möglich werden. Das heißt auch: Die Braunkohle muss im Boden bleiben, denn um die Klimakatastrophe abzuwenden, dürfen 1,5°C Erderwärmung nicht überschritten werden.
  • Wir fordern den sofortigen Stopp aller Zwangsumsiedlungen, aller Abrissarbeiten, aller Rodungen, Flächen- und Naturzerstörungen in den Braunkohlerevieren.
  • Wir fordern den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Kohleförderung und die Einhaltung des Pariser Klimaziels von 1,5°C für Klimagerechtigkeit hier und überall auf der Welt.
  • Wir werden uns schützend vor die Dörfer stellen.
  • Wir fordern, dass #AlleDörferBleiben

Rheinisches Revier

Von Zwangsumsiedlung und Zerstörung bedroht:

  • Berverath
  • Keyenberg
  • Kuckum
  • Oberwestrich
  • Unterwestrich
  • Manheim
  • Morschenich

 

Von Grubenrandlage bedroht:

  • Holzweiler
  • Kaulhausen
  • Wanlo
  • Buir

Leipziger Land

  • Pödelwitz
  • Obertitz
  • Region Lützen

Lausitz

  • Proschim
  • Mühlrose

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Pressekontakt

Bei Fragen zum Bündnis „Alle Dörfer bleiben“ kontaktieren Sie bitte:

Ruth Krohn: +49 151-67506242
presse@alle-dorfer-bleiben.de

Nur bei einer konkreten Interviewanfrage, für die Sie Menschen aus den Dörfern brauchen, wenden Sie sich bitte an:

RHEINLAND
Birgit und Andreas Cichy (Wanlo): +49 2166-127228
David Dresen (Kuckum): +49
178-2334959

LEIPZIGER LAND
Jens Hausner (Pödelwitz): +49 342-9648912

LAUSITZ
Karin Noack (Proschim): +49 151-58857609

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